Im Rahmen des Religionsunterrichts mit Frau Schönsee besuchte unser Religionskurs die Pagode Viên Giác in Hannover und bekam dadurch einen Einblick in die buddhistische Kultur und Religion.
Die Pagode ist ein Ort der Ruhe, der Meditation und des Gebets, das sowohl allein als auch gemeinsam stattfinden kann. Hier gibt es eine große Gebetshalle, einen Totengedenkraum mit den Fotos Verstorbener, eine Bibliothek und Wohnräume für die Mönche.
Beeindruckend war auch der Garten, welcher als Meditationsgarten dient und in dem eine der größten Buddhafiguren Europas aufgestellt ist.

Als wir die Pagode betraten, fiel uns sofort die besondere, farbenfrohe Gestaltung der jeweiligen Räume auf. In der großen Gebetshalle waren Opfergaben wie Mandarinen, Bananen und Süßigkeiten anlässlich des buddhistischen Neujahrsfests, das wenige Tage zuvor das „Jahr des Pferdes“ eingeläutet hatte, ansprechend ausgelegt. Am Wochenende zuvor waren bereits viele Gläubige zusammengekommen, um gemeinsam zu beten, die heiligen Texte zu hören, zu essen und zu feiern. Außerdem befand sich dort ein sogenannter „Wunschbaum“, an den Besucher ihre persönlichen Wünsche für das neue Jahr aufhängen konnten.
Besonders beeindruckt hat uns die Vielfalt und Toleranz hinsichtlich der unterschiedlichen Traditionen der Gläubigen, die ihre kulturellen Wurzeln in verschiedenen asiatischen Ländern haben, auch wenn die Pagode eher vietnamesisch geprägt ist.
Der Besuch in der Pagode war sehr interessant und informativ und hat uns geholfen, eine andere Religion und ihre Rituale besser zu verstehen.
Leonie (9b)




