Goethe@Home: Kunstwerke aus dem Home-Office

Sieben Wochen Corona-Lock-In und Home-Office, eine Zeit, in der Schulunterricht und viele weitere Aktivitäten nicht mehr stattfanden, die Kontakte auf ein Minimum reduziert wurden, und so der Alltag stillstand.
Jeder war stärker auf sich zurückgeworfen. Viele unserer Schüler nutzten diese Zeit für künstlerische Kreativität und erschufen wunderbare Kunstwerke. Diese sollen hier auf der Homepage präsentiert werden.
S. Fiedler

 

Klasse 6B
Kunst
Die 6B zeichnete zu Hause zum Thema fotografische Inszenierung. Ein fröhliches, spielendes Kind wurde von einer fotografischen Vorlage abgezeichnet, um die Beobachtungsgabe zu üben. Als eigene Inszenierung sollte ein weiteres trauriges Kind erfunden werden, welches sich zusammen mit dem fröhlichen Kind in einem erfundenen Raum befindet. 
(Werke von Isabelle Pradella und Henry Vazquez-Ossenkopp)


Klasse 7C
Kunst
In der 7C übten die Schüler und Schülerinnen das Abzeichnen von Gegenständen im Unterricht vor Corona. Tulpen zeichneten und malten sie auch schon vorher. Zu Hause zeichneten sie eine weitere Tulpe nach einem fotografischen Vorbild. Die zweite Tulpe in dem Bild sollte so verändert werden von der Form und der Farbe, dass sie wütend wirkt. Ausdrucksfarbe, die Farbe, mit der Gefühle ausgedrückt werden, sollte hier geübt werden.
Die Ideen, wie sich so etwas umsetzen lässt, waren sehr unterschiedlich, wie man an den Bildern erkennen kann. 
(Werke von Lana Ludolphy, Issa Remo, Linus Schulz, Claire Xia, Amrei Hosch, Talya Griwatz, Philipp Jockusch, Anna Kruse )



Klasse 9a
Porträtausschnitt: Mehr sehen und mehr wissen
Wieviel zeigt ein Porträt von der Person und wieviel erfährt der Betrachter von ihr: Wenn im Kopfstück nur das Gesicht zu sehen ist, sind die Gesichtszüge sehr gut zu erkennen, doch es fehlt das gesamte Erscheinungsbild der Person. Dieses wäre in einem Porträt bis zur Hüfte schon besser zu erfassen, denn es gäbe einen Einblick in den Körperbau, ob zart oder sportlich, dick oder dünn. Kleidung und Schmuck geben Aufschluss über den Modegeschmack. Wenn noch weiter rausgezoomt wird, sieht man, in welchem Umfeld die Person lebt.
So bringt jeder Ausschnitt etwas Neues über die Person zu Tage. Das sollten die Schülerinnen und Schüler mit einer Person ihrer Wahl in drei verschiedenen Ausschnitten beginnend vom Kopfstück bis zum Kniestück durchspielen. Jeder neue Ausschnitt sollte eine neue und interessante Information vermitteln, die ein neues Licht auf die Persönlichkeit wirft.


Klasse 9a
Mischwesen
Wesen mit sowohl menschlichen, als auch tierischen Eigenschaften bevölkern die Kunstgeschichte, aber auch Sagen, Märchen und Filme. Sie erweitern menschliche Möglichkeiten und Ausdruckskraft. Nun sollten die Schülerinnen und Schüler ein Mischwesen zwischen einem Menschen und einem Tier ihrer Wahl gestalten. Das Tier soll für bestimmte Charaktereigenschaften stehen, und diese sollen sich auch sowohl in Mimik und Gestik, als auch in der Gestaltung des Umfeldes wiederfinden. Die Übergänge zwischen Mensch und Tier sollten weich und logisch nachvollziehbar sein.



Klasse 9a
Freude, Trauer, Ruhe, Wut: Das Porträt als Stimmungsträger
In dieser Übung galt es, die verschiedenen Stimmungen, die das menschliche Gesicht vermitteln kann, zu erproben. Hierfür sollte ein Bild mit zwei Porträts von einer frei wählbaren Person gestaltet werden. Dabei war es freigestellt, welche Stimmungen die Gesichter wiedergeben.


12 ku 1
Zu folgenden Themen hat der Grundkurs Kunst Jahrgang 12 die verschiedenen Bilder gestaltet:

Thema 1) „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ (Paul Klee)
Nach dieser Aussage von Paul Klee haben die Schüler und Schülerinnen einen bestimmten Aspekt Hildesheims „sichtbar“ gemacht.

Thema 2) Nach dem Gedicht von Georg Heym „Der Gott der Großstadt“ wurden Illustrationen angefertigt.

Thema 3) Die Idealstadt von Piero della Francesca oder ein bekannter Platz wie der Markusplatz sollten als Vorbilder genommen und zu einer eigenen Bildidee verfremdet werden.

 

12 KU 1 
Freies Zeichnen, Malen, Gestalten
Viele Schüler nutzten die Zeit des Lock-Downs für Gestaltungen nach eigenem Interesse. Sie setzten ohne schulische Aufgaben und Gestaltungsvorgaben eigene Schwerpunkte und experimentieren künstlerisch in vielfältiger Weise: Sie gestalteten und bemalten Gebrauchsgegenstände, skizzierten ihre eigene Umgebung und zeichneten Porträts oder Gegenstände, mal locker und skizzenhaft, mal streng naturalistisch und mal abstrahierend.
(Mit Werken von: Elisa Lübbers, Marlene Werner, Amelie Streit, Kea Eickbusch und Maja Lins)

12 KU 1
Hildesheim zwischen Unort und Idealstadt
In der Homeschooling-Phase hat unser Kunst-Leistungskurs eine Collage zu Hildesheim gestaltet. Aus der eigenen Ortskenntnis und bei einer Exkursion, die kurz vor dem Lock-Down statt fand, stellten wir fest, dass unsere Stadt viele verschiedene Facetten hat, die das ganze Spektrum zwischen Unort und Idealstadt abdecken. So ist der verlassene und abgewohnt wirkende Hindenburgplatz mit hässlicher Hochhaus-Architektur nur einen Fünf-Minuten-Spaziergang von dem repräsentativen, ansprechenden und belebten Marktplatz entfernt. Diese Gegensätze sollten in einer Collage aufgegriffen und durch künstlerische Verfremdung (Abstraktionen) noch verstärkt werden.
(Mit Werken von: Kea Eickbusch, Luca Fisch, Sophie Baumgarten, Finja Wydra, Katharina Reipsch, Marlene Werner, Maja Lins, Zara Demir, Elisa Lübbers, Chantal Jünemann, Maurice Kleemann, Amelie Streit und Samira Citlak)