Einweihung der Sporthalle

Sporthalle des Goethegymnasiums saniert

Die Sanierung der kleinen Sporthalle des Goethegymnasiums ist bis auf einige Restarbeiten an den Außenwänden abgeschlossen! Seit Ende 2017 kann die sanierte Sporthalle von den Schülerinnen und Schülern wieder im vollen Umfang genutzt werden. „Wir freuen uns natürlich sehr über die gelungenen Modernisierungsmaßnahmen. Zusammen mit der 2004 errichteten großen Sporthalle verfügt unsere Schule nun über vollständig zeitgemäße Innensportflächen“, erklärt Schulleiterin Maria Uhlenkamp. „Die Sanierung der Sporthalle des Goethegymnasiums ist ein weiterer Baustein in unserem umfassenden Maßnahmenpaket für weiterführende Schulen. Insgesamt fließen bis Ende 2018 rund 15 Mio. Euro in die Erneuerung der Unterrichtsstätten. Darüber hinaus müssen wir natürlich auch in großem Umfang in die Sanierung von Grundschulen und Kitas investieren. Die konkreten Planungen dazu werden derzeit auch unter Berücksichtigung weiterer Fördermittelmöglichkeiten erarbeitet“, ergänzt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.
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Vor der Sanierung zeigte sich die kleine Sporthalle des Goethegymnasiums kaum noch nutzbar. So war zum Beispiel die Dachkonstruktion an verschiedenen Stellen undicht, massive Wasserschäden an der Abhangdecke machten eine teilweise provisorische Sicherung der Deckenelemente erforderlich. Der umlaufende Anprallschutz löste sich und bildete Löcher oder es waren diverse Elemente der Glasbausteinfassade gesprungen. „Im Allgemeinen war die Verschleißgrenze der Halle optisch wie technisch überschritten“, so Heiko Wollersheim (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement). Zudem verfügte die 1967 errichtete Halle kaum über bauliche Maßnahmen zur Reduzierung des Energiebedarfs.

Die Sanierung der Halle (Kosten rund 400.000 Euro) umfasste die Erneuerung der Dacheindeckung, den Einbau einer neuen akustisch wirksamen Abhangdecke mit einer präsenz- und tageslichtgesteuerten LED-Beleuchtungsanlage, den Rückbau der energetisch problematischen Glasbausteinfassade sowie deren Ersatz durch eine massive Wand mit großzügigen Oberlichtern und die Erneuerung aller Fensterelemente. Die Innenwände wurden mit einer Wandflächenheizung mit integriertem Anprallschutz bzw. mit einem textilen Anprallschutz versehen. Zudem wurde ein mit der Schule abgestimmtes Farbkonzept umgesetzt. „Die gesamte Gebäudehülle wurde mit dem Einbau von Wärmedämmelementen energetisch erheblich aufgewertet, so dass in Zukunft mit einem erkennbar niedrigeren Energieverbrauch der Halle zu rechnen ist“, erklärt Wollersheim.

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Weitere bauliche Maßnahmen am Goethegymnasium

Seit Mitte 2016 wurden im Rahmen des Schulsanierungsprogramms für die weiterführenden Schulen am Goethegymnasium zusätzlich zur Sanierung der kleinen Sporthalle bisher weitere 1,4 Mio. Euro baulich umgesetzt. Hierzu zählen vor allem grundlegende substanzverbessernde Maßnahmen vor allem an der Gebäudehülle. Es wurde die Ziegeleindeckung erneuert, die Dachflächen und die oberen Geschossdecken (2.200m²) wurden wärmegedämmt. Zudem wurde ein Großteil der Fensterelemente erneuert, Metallfassaden an Treppenhäusern und Verbindungsgängen wurden ausgetauscht, bisher ungedämmte Restfassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem bekleidet. In Zusammenarbeit mit der Schule wurde in diesem Zuge eine Wandgestaltung für das den Eingang flankierende Treppenhaus entworfen. „Zur Vervollständigung fehlt allerdings noch das überdimensionale identitätsstiftende Goetheprofil, welches bei besseren Wetterbedingungen aufgebracht wird“, verrät Wollersheim.

Innerhalb des Gebäudes wurden ein Fachraum sowie ein Vorbereitungsraum vollständig erneuert sowie Umbauarbeiten am Verwaltungsbereich vorgenommen. Fest eingeplant sind für die Jahre 2018 und 2019 noch die Sanierung von WC-Anlagen, umfangreicher Bodenbelagsarbeiten sowie die Renovierung eines Teils der Klassenräume. Eine Überarbeitung des Gebäudehaupteingangs sowie die komplette Neugestaltung des Zugangs zum Schulhof befinden sich bereits in der Planung. Auch nach Abschluss der genannten Maßnahmen besteht noch Modernisierungsbedarf, der mit Blick auf eine optimale Lernumgebung in den Folgejahren umzusetzen ist.

Rathaus ∙ Pressestelle