Pharmakonzern bedankt sich bei Janina Prenzel für Ihre Forschungsarbeit

„Mein Bruder hatte einen entzündeten Zeh“, erzählt die Schülerin, „und meine Mutter hat Betaisodona-Salbe drauf geschmiert“.

Was so harmlos anfing, wurde im Rahmen ihrer Facharbeit zu einem Forschungsprojekt. Janina konnte in ihrer Arbeit nachweisen, dass ein Bestandteil der Salbe, Polyvinylpyrrolidon-Iod oder  kurz PVP, Iod-Moleküle verzögert freisetzt und damit eine längere desinfizierende Wirkung auf der entzündeten Haut besteht.

Ihre akribische und wissenschaftlich ansprechende Arbeit wurde  bereits bei Jugend Forscht erfolgreich prämiert. Jetzt ist der Pharmakonzern, der die Salbe in Deutschland vertreibt, auf ihre Arbeit aufmerksam geworden, schickte ihr ein kleines Präsent und lud die Schülerin ein, das Unternehmen in Großhesselohe bei München zu besuchen.