Aktuelles

Der Bus fährt vor und neunzehn aufgeregte Musiker in Begleitung von Herrn Wolf und Herrn Blecker greifen nach ihren Instrumenten. Aber vielleicht muss man anders anfangen: nachdem unsere Big Band bei der Landesbegegnung Schulen musizieren aufgetreten ist, wurden wir gefragt, ob wir nicht das Land Niedersachsen bei der Bundesbegegnung vertreten möchten. Natürlich  haben wir nicht lange gezögert und ja gesagt. Nach monatelangem Warten und etlichen Sonderproben konnte die Goethe Soundmachine auf große Tournee gehen. Mit dem Bus ging es also von Hildesheim auf ins Saarland. 

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Nach einigen Stunden Autofahrt, zwei Pausen mit musikalischer  Unterhaltung auf der Raststätte und einen schon nach zwanzig Minuten Fahrt ersehnten McDonald's Besuch, kamen wir etwas erschöpft bei unserer Partnerschule in Saarlouis, dem Gymnasium am Stadtgarten, an. Dort wurden wir herzlich mit Snacks empfangen und auf einige warteten dort auch schon die Gastfamilien. Danach trennten sich zunächst unsere Wege. Ein Teil, der in Gastfamilien untergekommen war, fuhr kurz nach Hause, um sich frisch zu machen und das Gepäck wegzubringen, der andere Teil, der mit Herrn Wolf im Kanuzentrum übernachtete, ging in die Stadt, um sich die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Hinterher traf man sich an der Schule und schon wieder ging es in den Bus: auf dem Plan stand das erste Begegnungskonzert im Staatstheater Saarbrücken. Glücklicherweise waren wir bei diesem ersten Konzert erstmal nur Zuschauer. IMG 6413

Passend zur Kulisse war die Musik eher klassisch gehalten, mit einem Chor und zwei Orchestren. Nach dem Konzert ging es auch schnell zurück nach Saarlouis und in die Unterkünfte, denn am nächsten Tag war ja wieder Schule. Morgens trafen wir uns normal zu Schulbeginn im Musikraum unserer Partnerschule. Gemeinsam mit den Musikern des Gymnasiums am Stadtgarten probten wir Final Countdown und natürlich nutzten wir auch noch einmal die Zeit, unsere eigenen Stücke zu üben.IMG 6456

Nach dem Mittagessen in der Mensa hatten wir endlich unseren ersten Auftritt im Saarland. Passenderweise hatte unsere Partnerschule gerade an dem Tag ein Schulfest und so nutzten wir die Gelegenheit gleich das gemeinsam einstudierte Stück zu spielen und den Saarländern noch einige andere Stücke unseres Repertoires darzubieten. Anschließend ging es für uns mit dem Bus nach Neunkirchen. Nach einem, sehr spontan dazwischen geschobenen, Soundcheck war erstmal wieder Zeit fürs Essen, was sich als gar nicht so einfach erwies, da weiße Kleidung Tomatensoße bekanntlich anzieht.IMG 6529

Gegen 19:30 Uhr fing dann das zweite Begegnungskonzert an, doch wir konnten zunächst bequem zuschauen, unser Auftritt war der letzte an diesem Abend. Vor uns traten noch andere Bands auf, unter anderem einige, die anstatt Instrumenten iPads verwendeten. Während die vorletzte Band spielte machten wir uns bereit. Schon bei unserem ersten Lied sang das Publikum begeistert mit. Die Nürnberger waren begeistert von unserer Highway to hell Version und wir kamen auf der Bühne total in Fahrt. Aufgrund des lauten Wunsches des Publikums nach einer Zugabe, gaben wir nach und spielten ein Stück mehr, als geplant.IMG 6735

Der erfolgreiche Auftritt wurde im Anschluss, auf dem Rückweg, ausgelassen gefeiert. Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns vormittags wieder an der Schule, um uns weitere Gruppen auf den OpenAir- Bühnen anzuschauen. Mittags folgte dann der nächste Auftritt. Auch diesmal tanzten und klatschten unsere Zuschauer freudig mit. Hinterher war es Zeit fürs dritte Begegnungskonzert. Im Anschluss entschlossen wir uns den Abend gemeinsam in einem Restaurant ausklingen zu lassen und noch einmal auf den vorherigen Abend anzustoßen. Am Sonntag, dem letzten Tag unsere Tour ins Saarland stand noch einmal ein Begegnungskonzert auf dem Programm, diesmal mit einem Auftritt von unseren Freunden aus Bayern, die wir mindestens genauso laut umjubelten, wie sie uns. Leider ging es nach dem Konzert auch schon wieder zurück nach Hause. Es war wirklich eine sehr schöne Zeit und wer weiß, vielleicht statten wir im Schuljahr 2019/2020 unseren bayrischen Freunden mal ein Besuch ab.


Noch mehr Bilder von der Bundesbegegnung Schulen musizieren findest du in unserer Bildergalerie .

LSH

 
 
 
 
Hier kann man sich in der Bildergalerie  die Fotos vom Forum vor den Sommerferien 2019 anschauen, die u.a. Schülerinnen und Schüler zeigen, welche besondere Ehrungen erhalten haben.

Während des Praktikums des elften Jahrgangs besuchten wir, der Lateinkurs des achten Jahrgangs, mit Herrn Quint das Stadtmuseum. Da eine Schülerin dort ihr Praktikum machte, konnte sie uns eine Führung durch die sehr interessante Ausstellung des Silberfunds von Hildesheim im Knochenhaueramtshaus am Marktplatz geben.
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Das römische Tafelsilber wurde am 17.10.1868 bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Schießplatz am Westhang des Galgenberges gefunden (die Fundstelle lässt sich von den oberen Stockwerken unserer Schule aus erkennen). Die Bergung des Schatzes erfolgte durch beteiligte Soldaten. Als die Fundstücke dann in die Kaserne zum Reinigen gebracht wurden, nahmen Bürger den Schatz in Gewahrsam, weshalb auch davon auszugehen ist, dass sich immer noch Fundstücke in Hildesheimer Haushalten befinden. Nachdem Hermann Roemer, der Namensgeber des Roemer- und Pelizaeus-Museums, von dem großartigen Fund erfuhr, berichtete auch die HAZ am nächsten Tag. Man vermutete zunächst, dass der Schatz aus der Renaissance stammte. Als am Galgenberg noch mehr Silber gefunden wurde, reisten auch Professor Pernice und Winter aus Göttingen an, welche dann schnell erkannten, dass es sich um römische Inschriften und Merkmale handeln musste. Als dann auch Oberst August von Cohausen eintraf, welcher im Rheingebiet römische Feldlager erforscht hatte, befragte er die Soldaten, die den Schatz gefunden hatten. Denn er wollte herausfinden, wie die Fundstücke aufgestellt worden waren. Außerdem wurde er damit beauftragt, die Fundstelle genau zu untersuchen, was er auch 1869 tat. Als er auch noch Fragmente von römischen Fibeln fand, war klar, dass der Schatz von Römern versteckt worden war. Drei große Gefäße – ein Eimer, ein Krater und ein Kantharos – enthielten offenbar eine Reihe kleinerer Gefäße. Daneben befanden sich zwei silberne Humpen, ein Klappdreifuß, ein Kandelaber und eine große rechteckige Schale. Aus Sicht von Lokalforschern sind bedeutende Stücke des Hildesheimer Silberschatzes eine schlichte Kelle und die sogenannte Athenaschale, deren Gravuren als Initialen des Varus gedeutet wurden. Bei allen Fundstücken handelt es sich um Ess- und Trinkgerätschaften. Aus eingravierten antiken Nummerierungen und Gewichtsangaben kann man schließen, dass es sich um die Hälfte eines Tafelgeschirrs handelt. Da für eine Reihe von Bestandteilen des Geschirrs genau die Hälfte des angegebenen Gesamtbestands gefunden wurde, gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass hier eine bewusste Teilung eines einst doppelt so großen Silberensembles vorgenommen wurde. Einige der gefundenen Gegenstände zeigen starke Nutzungsspuren. Eingravierte Besitzernamen weisen darauf hin, dass die Geschirrbestandteile unterschiedlichen Vorbesitzern gehörten und das Tafelgeschirr offenbar aus verschiedenen Quellen zusammengestellt wurde, weshalb man auch nicht sagen kann, wann und warum der Schatz vergraben wurde. Der Fund des Schatzes wurde von Forschern dazu verwendet, dazulegen, dass die Varusschlacht dort am Galgenberg stattgefunden haben muss. Heute wissen wir, dass diese These nicht stimmt. Möglicherweise gibt es aber einen Zusammenhang mit einem kürzlich entdeckten römischen Marschlager bei Hannover aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.

Gegenstücke im Erdreich und weisen darauf hin, dass Oberst von Cohausen Nachgrabungen lediglich direkt an der Fundstelle und nur in einem Bereich von 15 × 15 m vornahm. Sie befürchten außerdem Raubgräber und verweisen auf einen 1875 dort vergrabenen Grundstein mit Dokumenten aus der damaligen Zeit, den man im Rahmen einer solchen Grabung wiederfinden könnte. Da der originale Schatz in Berlin ist und unter hohem Anforderungen nur sieben Teile nach Hildesheim ausgeliehen wurden, konnten wir den gesamten Schatz nur auf einem Foto betrachten - aber stolz auf unsere Stadt waren wir trotzdem, obwohl bis heute noch immer ungeklärt ist, wann und warum der Schatz am Galgenberg vergraben wurde.

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"Landesfinale Quattro-Beachvolleyball in Wilhelmshaven

Am Dienstag, den 25.06.2019 war das Team des Goethe-Gymnasiums Hildesheim nach drei Stunden Fahrt in Wilhelmshaven um 10.00 Uhr am Start. Uns war bewusst, dass jedes Spiel nur aus einem Satz besteht, weshalb höchste Konzentration bei dem Landesfinale des Quatrobeachtuniers gefragt war. Etwas müde, aber trotzdem motiviert startete das erste Spiel, welches wir knapp verloren, da wir uns wohl noch nicht ganz von der Fahrt und der wahnsinnigen Musik erholt hatten und es schon über 25 Grad Celsius waren. Umso stärker und mit mehr Bums gewannen wir das zweite Spiel.
Während sich unsere Mitschüler an den Kurzstunden erfreuten, spielten wir ein Spiel nach dem anderen mit klebenden Sand an unserem Körper, aufgrund der äußerst wichtigen Sonnencreme, die wir natürlich auftrugen, gegen sehr starke Schulen.
Nebenbei bemerkt waren es an dem Tag ca. 35 Grad Celsius und es waren keine Wolken zu sehen. Das Team kämpfte sich durch das Halbfinale, aber leider reichte unsere Kraft nicht aus und wir erreichten den 4. Platz als einzige Schule aus dem Schulbezirk Hannover.
Die Pausen wurden im Schatten mit Volleyballspielen, Chillen und Flexen mit unseren super tollen Skills verbracht.
Zum Schluss hielten wir bei einem See in Bremen an und kühlten uns ab, wodurch die Autofahrt erträglicher wurde.
Im Auto tauschten wir uns über unsere Highlights aus, die aus dem Abkühlen, Essen, Gewinnen und natürlich Volleyballspielen bestanden. Erschöpft kam unser super Team um 19:00 Uhr wieder an der Schule an.
An der Stelle wollen wir uns für unseren Sponsor bedanken, da dieses Sporterlebnis sonst nicht möglich gewesen wäre.
Also danke an den Freundeskreis des Goethegymnasiums
Außerdem bedanken wir uns bei unserer Begleitung, Trainer, Lehrer und Busfahrer Herrn Berndt!
Dabei waren Rozana Horeshka (9a), Angelina Schumann (9b), Johannes Niepötter (9c), Tamannah Siddiqi (9d), Lara Paulina Schimmelpfennig (10c), Tim Jörns (10d), Joey Wattenberg (11a), Elias Nikolas Klemperer (11b), Herr Berndt.

Bericht von Rozana Horeshka"

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Unternehmenserkundungen im Rahmen der Berufsorientierung im Fach Politik-Wirtschaft bringen auch tiefe Einblicke in gegenwärtige ökonomische Entwicklungen

Wird sich der Zollkonflikt zwischen China und den USA fortsetzen? Wann spitzt sich der entsprechende, auch zwischen der EU und den USA spürbare Konflikt ähnlich zu? Die Exkursion von Schülern zur Nord LB am 6.6.2019 nach Hannover bot eine Fülle von Einschätzungen hinsichtlich aktueller ökonomischer Fragen durch ausgewiesene Fachleute, insbesondere durch einen hochrangigen Volkswirt. Dabei wurde deutlich, dass die aktuelle US-Politik, die v.a. durch den amerikanischen Präsidenten Trump mit dem Ziel, das chronische Handelsdefizit der USA abzubauen, begonnen wurde, zu einem für die USA günstigen Zeitpunkt betrieben wird: Es gab selten so gute US-Wirtschaftsdaten wie zur Zeit. Daher verhandeln die USA gegenüber dem wirtschaftlich tendenziell gegenwärtig leicht schwächelnden China aus einer Position der Stärke heraus. Und man erwartet weithin: Ist der Zollstreit mit China erst geklärt, womöglich bis zum Herbst 2019, wird Trump sich verstärkt auf den womöglich noch komplexer einzuschätzenden Zollkonflikt mit der EU stürzen - komplex auch deshalb, weil nach Einschätzung vieler besonders Frankreich den Schutz der EU-Landwirtschaft engagiert verteidigen wird. Werden deutsche Auto-Interessen und französische Agrarinteressen gegeneinander ausgespielt? Immerhin: Der US-Präsidenten-Wahlkampf ist nicht mehr fern – viele denken, dass der US-Präsident nicht nur konfrontativ agieren wird, sondern auch ergebnisorientiert, um den Wählern Erfolge vorweisen zu können.

Diese und viele weitere gegenwärtige Entwicklungen waren Thema im hoch über den Dächern schwebenden Sitzungssaal „London“. Der futuristisch wirkende Glaspalast der NORD LB, von dem man bis nach Hildesheim blicken konnte und in dem wir darüber hinaus fürstlich bewirtet wurden, war schon selbst eine Reise wert. So gab es nach einem Themenblock zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Bankensektor abschließend eine Führung durch das Hochhaus am Aegidientorplatz.

Aber auch andere Unternehmen wurden im 11. Jahrgang im Rahmen der Berufsorientierung von uns erkundet. So stand auch das VW-Werk in Hannover-Stöcken auf dem Programm. Zudem bot bereits die erste Erkundung von Bosch im Hildesheimer Wald tiefe Einblicke in die Wachstums-Technologie der E-Mobilität. Aber nicht nur Chancen und Hoffnungen waren Thema, sondern auch die damit verbundenen Herausforderungen: Inwiefern wird die Produktion der weit weniger arbeitsintensiven Elektromotoren zu großen Arbeitsplatzverlusten im Bereich der Automobilindustrie führen, die bislang viele Arbeitnehmer im Bereich der Produktion der Verbrennungsmotoren beschäftigt?

Das Fach Politik-Wirtschaft zieht ein sehr positives Fazit aus dem in diesem Jahr erstmals im Stundenplan verankerten Bereich „Berufsorientierung“: Für Schüler waren die vielen Projekte, die auch Exkursionen zur Uni und zur FH Hildesheim einschlossen, nicht nur eine anschauliche Möglichkeit, sich über die eigene berufliche Zukunft klar zu werden, sondern auch umfassende Einblicke in gegenwärtige zentrale ökonomische Entwicklungen zu erhalten.

Volker Prick

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Die Organisation „SOS-Kinderdorf“ stellte sich am 20.6. 2019 am Goethegymnasium mehreren Lerngruppen des 11. Jahrgangs vor. Dabei wurde nicht nur der Tätigkeitsbereich anschaulich vermittelt, sondern es ging auch – in Anbindung an den Bereich „Berufsorientierung“ um unterschiedliche Berufsperspektiven bei Hilfsorganisationen. Für viele war überraschend: Nicht nur pädagogische und soziale Berufe sind hier relevant, sondern auch Berufe z.B. im Marketing, im Personalwesen und im Controlling. Es gab weitere konkrete Tipps: Wer möchte nach dem Abi ins Ausland gehen, unter Umständen auch im Rahmen der Mitarbeit in internationalen Organisationen? Informationen findet derjenige bei weltwaerts.de und www.bmz.de. Und generell wurde allen auf den Weg gegeben: Praktika sind der beste Weg, um sich zu orientieren!

Volker Prick

SOS Kinder

Hola,
ich bin Anna und würde eigentlich in den 11. Jahrgang gehen. Ich habe mich aber dazu entschieden ein halbes Jahr in Spanien zu verbringen, da mich sowohl die Sprache, welche ich seit der 7. Klasse als dritte Fremdsprache lerne, als auch Land und Leute faszinieren. Darum bin ich seit Anfang des Jahres in Alicante.
[...]

Hier
  könnt ihr den Bericht über die Erfahrungen von Anna in Alicante (Spanien) weiter lesen.

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Hola, 

ich bin Anna und würde eigentlich in den 11. Jahrgang gehen. Ich habe mich aber dazu entschieden ein halbes Jahr in Spanien zu verbringen, da mich sowohl die Sprache, welche ich seit der 7. Klasse als dritte Fremdsprache lerne, als auch Land und Leute faszinieren. Darum bin ich seit Anfang des Jahres in Alicante. 
Hier lebe ich in einer Familie die neben den Eltern aus 4 Töchtern besteht. Mit meiner 17-jährigem Gastschwester Elia verstehe ich mich besonders gut und wir unternehmen viel zusammen. 
In der Woche besuche ich bis nachmittags die Schule. Offiziell beginnt der Unterricht um 7.55 Uhr, aber sowohl die meisten Schüler, als auch die Lehrer kommen später, oder auch mal gar nicht. Ich habe 3 Stunden, die jeweils 55 Minuten dauern, am Stück und dann 25 Minuten Pause. Danach habe ich nochmal 3 oder 4 Stunden, was ziemlich anstrengend ist. Das Klingelzeichen ist hier ein aktuelles Lied, das jede Woche geändert wird und 2 Minuten läuft. Außerdem ist die Schule die ganze Zeit abgeschlossen und man kommt nur rein, wenn man klingelt, und zwischendurch raus, wenn die Eltern da sind. 


Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das meistens nicht vor 15.00 Uhr beginnt, ist in Spanien die bekannte Siesta angesagt. An zwei Tagen in der Woche gehe ich gegen Abend in die Universität und nehme an einem Hockeytraining teil. Das Abendessen findet, mit allen Familienmitgliedern, nicht vor 21.00 Uhr statt.


An den Wochenenden ist alles etwas entspannter. Zum Abendessen trifft man sich mit Freunden und anschließend geht man feiern, wobei die Clubs frühstes um 23.00 Uhr öffnen. 
Apropos feiern, bald beginnt hier die Semana Santa, das ist die Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag. In Alicante gibt es dabei jeden Abend einen großen Umzug mit vielen verkleideten Menschen. Für die Umzüge werden in der Nachbarstadt Palmwedel hergestellt. 
Direkt danach ist für eine ganze Woche das Fest der Mauren und Christen. Dazu gehören weitere Umzüge, Böllerschüsse, Feuerwerke und mittelalterliche Musik. Ein nachgestellter Kampf um eine Burg bildet meist den Höhepunkt der Fiesta, die darin endet, dass sich der Befehlshaber der Mauren den Christen ergibt.


Während dieser Zeit ist die ganze Stadt im Ausnahmezustand, man muss nicht zur Schule und alle Geschäfte haben geschlossen. Es wird einfach nur von morgens bis abends gefeiert. Ich bin schon sehr gespannt darauf. 


Meine Leben besteht hier aber nicht nur aus feiern, ich bereite mich momentan auf die Dele B2 Prüfung vor, die es mir ermöglicht nach dem Abitur in Spanien zu studieren.
Die Prüfung findet an mehreren Tagen statt und umfasst sowohl einen schriftlichen als auch einen mündlichen Teil inklusive Hör- und Leseverständnis.
Die Vorbereitungen dafür sind schon ziemlich umfangreich.
Drückt mir mal die Daumen!

Hasta luego y muchos saludos

GGH-Schüler als Standbetreuer und Experten für Solarenergie auf der IdeenExpo2019

„Physik und Technik machen“ macht Spaß!

Dieses vermittelten Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses „Physik und Technik“ der Jahrgänge 7 und 8 den Besuchern der IdeenExpo  2019. Sie zeigten ihnen wie die Exponate am Stand der Lernwerkstatt für Solarenergie (NILS-ISFH) zu bedienen sind und erläuterten deren Funktion.

Sie  betreuten insgesamt fünf Exponate, unter anderem eine Solarrennbahn, die mit Solarmodulen betrieben wird oder eine Solartankstelle, an der der Aufladevorgang mit Spannung und Stromstärke am Modellauto veranschaulicht wird. Jedes Exponat ist ein „Mitmach“-Experiment, das die Besucher zunächst selbständig erkunden sollten.

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In der Halle 7 herrschte neun Tage lang viel Interesse an Solarenergie. Unter anderem besuchte der niedersächsische Umweltminister Lies unseren Stand und lies sich das Exponat „schwebender Ball“ zeigen. Die bekannten you-tuber Rewinside und Jodie Calussi probierten sich an der Solarrennbahn. Als am 20.06.  der Influencer ConCrafter auf die Showbühne kam, leerte sich die Halle vorübergehend etwas.

Bild BerichtZur Vorbereitung auf die Tätigkeit als Solarexperten auf der IdeenExpo haben die jüngeren Betreuungsschüler schon Solarboote  gebaut und sich mit der Funktion und Schaltung von Solarzellen auseinandergesetzt. Weiterhin haben die Schüler auf einer Tagung am Institut für Solarenergieforschung in Hameln (ISFH) die Exponate ausprobiert und deren Funktionsweise erforscht. Auch Schülerinnen des 11. Jahrgangs unterstützten mit viel Engagement die Aktion auf der Ideenexpo und konnten auch selbst in einem der sehr nachgefragten Workshops ein Solarmodul bauen.  

(Volker Napp)


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