Aktuelles
Im Rahmen des Toleranzfestivals, iniziiert von der RBG, veranstaltet das Goethegymnasium ein Schulfest im Zeichen der Vielfalt. Hier dient eine "kulinarische Weltreise" als Aufhänger, sich der Vielfalt in der Gesellschaft bewusst zu werden, über diese ins Gespräch zu kommen und Vielfalt als eine Bereicherung zu begreifen. Neben den kulinarischen Ageboten widmen sich verschiedene Gruppen den unterschiedlichen Facetten des Thema und stellen diese vor.
Es findet in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr statt.
„Bonjour Maëva!“ – „Salut!“, schallt es am Donnerstag Morgen, 23. Mai, durch unser Goethegymnasium.
Die sechsten, siebten und zehnten Klassen starten in ihren französischen Aktionstag mit Maëva Lagarde von FranceMobil. In der 3.-6. Stunde dürfen sie in vier verschiedenen Gruppen Frankreich „zum Anfassen“ erleben: Die junge Frau hat viele lustige und zugleich lehrreiche Ideen im Gepäck.
Nach der Begrüßung wärmen sich die Siebtklässler mit Würfel-Bingo auf : Alle sitzen gespannt im Kreis, zu Chansons aus unserem Nachbarland geben die Schüler einen großen Schaumstoffwürfel eilig weiter. Sobald Maëva die Musik stoppt, würfelt eine(r) und darf etwas von sich erzählen – natürlich auf Französisch, denn die knappe Vereinbarung für die Spielzeit lautet : „Français : Oui – Allemand : Non !“
Nach diesem kurzen Aufwärmen duellieren sich „Baguettes“ und „Croissants“: Bilder, die Maëva in der Kreismitte verteilt hat, sollen zunächst in Chansons wiedererkannt und dann von zwei Spielgegnern flott gefunden werden. Da kann es schonmal zu Missverständnissen kommen : „Ach sooo, das war 'la mer'! – Ich dachte erst 'la mère' ! Das heißt doch Mutter.“ Einige der Vokabeln, die allesamt den deutschen Wörtern ähneln, sind den Schülern zu Beginn der Stunde noch unbekannt, doch „mit den Bildern, der Musik und der Bewegung kann man sich die neuen Wörter richtig gut merken!“ Denn „das war nicht zu schwer, aber auch nicht zu einfach“.
Zum Schluss bleibt in allen Gruppen Zeit für Fragen, so dass Maëva den Jugendlichen noch von ihren persönlichen Austausch-Erfahrungen berichtet und über das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie zweisprachige Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert.
Jetzt nur noch ein Erinnerungsfoto … Et voilà !
Merci beaucoup, liebe Maëva, für diesen kurzweiligen, original französischen Vormittag !
(Ka)
Seit dem 1. August 2019 hat das Goethegymnasium einen neuen Schulleiter! Am 13. August wurde Herr Eggemann in einer Dienstbesprechung durch Herrn Andresen, den zuständigen schulfachlichen Dezernenten bei der Landesschulbehörde, dem Kollegium als neue Schulleiter vorgestellt. Bei einem vom Mensaverein der Schule organisierten Empfang nutzten viele Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, Herrn Eggemann durch erste persönliche Gespräche näher kennenzulernen.
Herr Eggemann ist 42 Jahre alt, wohnt am südlichen Stadtrand Hannovers und hat eine 12jährige Tochter. Vor Aufnahme seiner Tätigkeit am Goethegymnasium war er 13 Jahre als Lehrer für die Fächer Latein und Politik-Wirtschaft am Otto-Hahn-Gymnasium in Springe und zudem seit 2011 am Studienseminar Hameln als Fachleiter für das Fach Latein tätig. In seiner Amtsführung sind ihm Wertschätzung und Beteiligung sehr wichtig, wie er in seiner Begrüßungsrede betonte. Er wolle möglichst schnell mit Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen, um gemeinsam mit allen Beteiligten für die Entwicklung des Goethegymnasiums zu arbeiten. Er freue sich sehr auf die neue Herausforderung, das Goethegymnasium zu leiten.

Schulleiter mit Dezernent kl
Der Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Olympiadeklassen 5 bis 12 unserer Schule. Die Aufgaben können bei den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern in gedruckter Form abgeholt oder hier heruntergeladen werden:

Jahrgang 5
Jahrgang 6
Jahrgang 7
Jahrgang 8
Jahrgang 9
Jahrgang 10
Jahrgang 11
Jahrgang 12

Die erarbeiteten Lösungen können bis zum 01.10.2019 bei den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern (oder ins Fach „Mathematikolympiade (MO) im Lehrerzimmer) abgegeben werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ab dem 30.10.2019 das Ergebnis durch Aushang am Informationsbrett. Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizieren sich für die 2. Runde der Mathematik-Olympiade, die als am 13.11.2019 als Regionalrunde in Form einer mehrstündigen Klausur im Goethegymnasium stattfinden wird.

Eine Diskussion der aktuellen Wettbewerbsaufgaben in Internetforen ist untersagt.

 

Bei gutem Wetter und in fröhlicher Atmosphäre fand am Freitag, den 16. August, um 9:00 Uhr die Einschulungsfeier für die neuen 5. Klassen statt. Musikalisch umrahmt von unserer Bläserklasse begrüßten unser Schulleiter Herr Eggemann und die neuen Klassenlehrer/-innen unsere neuen Fünftklässler. Das Goethegymnasium konnte 3 neue Klassen aufnehmen. Die Schulgemeinschaft freut sich über unsere neuen Schülerinnen und Schüler und wünscht allen einen guten Start und eine erfolgreiche Zeit am Goethegymnasium. Eindrücke und unsere neuen Klassen finden Sie in unserer Bildergalerie

Der diesjährige Abijahrgang sammelte mit der Kollekte des Abigottesdienstes für die Durchführung von Workshops im kommenden 10. Jahrgang, die der Hildesheimer Verein für Suizidprävention durchführen wird. Der Verein bietet im Rahmen seiner Präventionsarbeit Workshops zu den Themen „Krise“ und „Stärken“ an, die sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgänge richten. "Wir möchten in Zusammenarbeit mit diesem Verein die kommenden Jahrgänge an unserer Schule mit den Themen Depression und Suizid, beispielsweise durch unterschiedliche Workshops in Verbindung bringen und sie auf diese Problematik aufmerksam machen", sagt die Abiturientin Meike Brinkmann in der Ankündigung der Kollekte."Bitte gehen Sie mit offenen Augen durch das Leben und seien Sie hilfsbereit."

Mit dem gesammelten Geld von 580,20 € können jetzt die Workshops bezahlt werden. Dass dies nicht nur eine einmalige Aktion sein soll, darin sind sich alle Beteiligten einig. Vielleicht führt dieser Anstoß der Abiturienten sogar dazu, dass diese Workshops in den allgemeinen Präventionsplan der Schule eingegliedert werden.

Der Vorsitzende des Vereins, Lars Kühn, freut sich über diese zweckgebundene Zuwendung. "Die AbiturientInnen zeigen mit dieser Aktion, dass sie um den Wert der Präventionsarbeit wissen und ihre MitschülerInnen im Blick haben". Jetzt werden Schule und Verein sich zusammensetzen, um die Termine zu finden.

Im Frühsommer 2019 besuchten fünf Schüler und Schülerinnen aus unserer Partnerschule in Saujon (Charente Maritime) das Goethegymnasium und ihre Gastfamilien über den einwöchigen Austausch beider Schulen hinaus für längere Zeit. Was für spannende Erfahrungen im Hinblick auf den Alltag sowie das Familien- und Schulleben im Partnerland! Auf Wiedersehen in Saujon zur „Rentrée“ im September!

2019 Brigitte Sauzay Austausch klein

Der Bus fährt vor und neunzehn aufgeregte Musiker in Begleitung von Herrn Wolf und Herrn Blecker greifen nach ihren Instrumenten. Aber vielleicht muss man anders anfangen: nachdem unsere Big Band bei der Landesbegegnung Schulen musizieren aufgetreten ist, wurden wir gefragt, ob wir nicht das Land Niedersachsen bei der Bundesbegegnung vertreten möchten. Natürlich  haben wir nicht lange gezögert und ja gesagt. Nach monatelangem Warten und etlichen Sonderproben konnte die Goethe Soundmachine auf große Tournee gehen. Mit dem Bus ging es also von Hildesheim auf ins Saarland. 

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Nach einigen Stunden Autofahrt, zwei Pausen mit musikalischer  Unterhaltung auf der Raststätte und einen schon nach zwanzig Minuten Fahrt ersehnten McDonald's Besuch, kamen wir etwas erschöpft bei unserer Partnerschule in Saarlouis, dem Gymnasium am Stadtgarten, an. Dort wurden wir herzlich mit Snacks empfangen und auf einige warteten dort auch schon die Gastfamilien. Danach trennten sich zunächst unsere Wege. Ein Teil, der in Gastfamilien untergekommen war, fuhr kurz nach Hause, um sich frisch zu machen und das Gepäck wegzubringen, der andere Teil, der mit Herrn Wolf im Kanuzentrum übernachtete, ging in die Stadt, um sich die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Hinterher traf man sich an der Schule und schon wieder ging es in den Bus: auf dem Plan stand das erste Begegnungskonzert im Staatstheater Saarbrücken. Glücklicherweise waren wir bei diesem ersten Konzert erstmal nur Zuschauer. IMG 6413

Passend zur Kulisse war die Musik eher klassisch gehalten, mit einem Chor und zwei Orchestern. Nach dem Konzert ging es auch schnell zurück nach Saarlouis und in die Unterkünfte, denn am nächsten Tag war ja wieder Schule. Morgens trafen wir uns normal zu Schulbeginn im Musikraum unserer Partnerschule. Gemeinsam mit den Musikern des Gymnasiums am Stadtgarten probten wir Final Countdown und natürlich nutzten wir auch noch einmal die Zeit, unsere eigenen Stücke zu üben.IMG 6456

Nach dem Mittagessen in der Mensa hatten wir endlich unseren ersten Auftritt im Saarland. Passenderweise hatte unsere Partnerschule gerade an dem Tag ein Schulfest und so nutzten wir die Gelegenheit gleich das gemeinsam einstudierte Stück zu spielen und den Saarländern noch einige andere Stücke unseres Repertoires darzubieten. Anschließend ging es für uns mit dem Bus nach Neunkirchen. Nach einem, sehr spontan dazwischen geschobenen, Soundcheck war erstmal wieder Zeit fürs Essen, was sich als gar nicht so einfach erwies, da weiße Kleidung Tomatensoße bekanntlich anzieht.IMG 6529

Gegen 19:30 Uhr fing dann das zweite Begegnungskonzert an, doch wir konnten zunächst bequem zuschauen, unser Auftritt war der letzte an diesem Abend. Vor uns traten noch andere Bands auf, unter anderem einige, die anstatt Instrumenten iPads verwendeten. Während die vorletzte Band spielte machten wir uns bereit. Schon bei unserem ersten Lied sang das Publikum begeistert mit. Die Nürnberger waren begeistert von unserer Highway to hell Version und wir kamen auf der Bühne total in Fahrt. Aufgrund des lauten Wunsches des Publikums nach einer Zugabe, gaben wir nach und spielten ein Stück mehr, als geplant.IMG 6735

Der erfolgreiche Auftritt wurde im Anschluss, auf dem Rückweg, ausgelassen gefeiert. Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns vormittags wieder an der Schule, um uns weitere Gruppen auf den Open-Air-Bühnen anzuschauen. Mittags folgte dann der nächste Auftritt. Auch diesmal tanzten und klatschten unsere Zuschauer freudig mit. Hinterher war es Zeit fürs dritte Begegnungskonzert. Im Anschluss entschlossen wir uns den Abend gemeinsam in einem Restaurant ausklingen zu lassen und noch einmal auf den vorherigen Abend anzustoßen. Am Sonntag, dem letzten Tag unsere Tour ins Saarland stand noch einmal ein Begegnungskonzert auf dem Programm, diesmal mit einem Auftritt von unseren Freunden aus Bayern, die wir mindestens genauso laut umjubelten, wie sie uns. Leider ging es nach dem Konzert auch schon wieder zurück nach Hause. Es war wirklich eine sehr schöne Zeit und wer weiß, vielleicht statten wir im Schuljahr 2019/2020 unseren bayrischen Freunden mal einen Besuch ab.


Noch mehr Bilder von der Bundesbegegnung Schulen musizieren findest du in unserer Bildergalerie .

LSH

Hier kann man sich in der Bildergalerie  die Fotos vom Forum vor den Sommerferien 2019 anschauen, die u.a. Schülerinnen und Schüler zeigen, welche besondere Ehrungen erhalten haben.

Während des Praktikums des elften Jahrgangs besuchten wir, der Lateinkurs des achten Jahrgangs, mit Herrn Quint das Stadtmuseum. Da eine Schülerin dort ihr Praktikum machte, konnte sie uns eine Führung durch die sehr interessante Ausstellung des Silberfunds von Hildesheim im Knochenhaueramtshaus am Marktplatz geben.
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Das römische Tafelsilber wurde am 17.10.1868 bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Schießplatz am Westhang des Galgenberges gefunden (die Fundstelle lässt sich von den oberen Stockwerken unserer Schule aus erkennen). Die Bergung des Schatzes erfolgte durch beteiligte Soldaten. Als die Fundstücke dann in die Kaserne zum Reinigen gebracht wurden, nahmen Bürger den Schatz in Gewahrsam, weshalb auch davon auszugehen ist, dass sich immer noch Fundstücke in Hildesheimer Haushalten befinden. Nachdem Hermann Roemer, der Namensgeber des Roemer- und Pelizaeus-Museums, von dem großartigen Fund erfuhr, berichtete auch die HAZ am nächsten Tag. Man vermutete zunächst, dass der Schatz aus der Renaissance stammte. Als am Galgenberg noch mehr Silber gefunden wurde, reisten auch Professor Pernice und Winter aus Göttingen an, welche dann schnell erkannten, dass es sich um römische Inschriften und Merkmale handeln musste. Als dann auch Oberst August von Cohausen eintraf, welcher im Rheingebiet römische Feldlager erforscht hatte, befragte er die Soldaten, die den Schatz gefunden hatten. Denn er wollte herausfinden, wie die Fundstücke aufgestellt worden waren. Außerdem wurde er damit beauftragt, die Fundstelle genau zu untersuchen, was er auch 1869 tat. Als er auch noch Fragmente von römischen Fibeln fand, war klar, dass der Schatz von Römern versteckt worden war. Drei große Gefäße – ein Eimer, ein Krater und ein Kantharos – enthielten offenbar eine Reihe kleinerer Gefäße. Daneben befanden sich zwei silberne Humpen, ein Klappdreifuß, ein Kandelaber und eine große rechteckige Schale. Aus Sicht von Lokalforschern sind bedeutende Stücke des Hildesheimer Silberschatzes eine schlichte Kelle und die sogenannte Athenaschale, deren Gravuren als Initialen des Varus gedeutet wurden. Bei allen Fundstücken handelt es sich um Ess- und Trinkgerätschaften. Aus eingravierten antiken Nummerierungen und Gewichtsangaben kann man schließen, dass es sich um die Hälfte eines Tafelgeschirrs handelt. Da für eine Reihe von Bestandteilen des Geschirrs genau die Hälfte des angegebenen Gesamtbestands gefunden wurde, gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass hier eine bewusste Teilung eines einst doppelt so großen Silberensembles vorgenommen wurde. Einige der gefundenen Gegenstände zeigen starke Nutzungsspuren. Eingravierte Besitzernamen weisen darauf hin, dass die Geschirrbestandteile unterschiedlichen Vorbesitzern gehörten und das Tafelgeschirr offenbar aus verschiedenen Quellen zusammengestellt wurde, weshalb man auch nicht sagen kann, wann und warum der Schatz vergraben wurde. Der Fund des Schatzes wurde von Forschern dazu verwendet, dazulegen, dass die Varusschlacht dort am Galgenberg stattgefunden haben muss. Heute wissen wir, dass diese These nicht stimmt. Möglicherweise gibt es aber einen Zusammenhang mit einem kürzlich entdeckten römischen Marschlager bei Hannover aus dem ersten Jahrhundert nach Christus.

Gegenstücke im Erdreich und weisen darauf hin, dass Oberst von Cohausen Nachgrabungen lediglich direkt an der Fundstelle und nur in einem Bereich von 15 × 15 m vornahm. Sie befürchten außerdem Raubgräber und verweisen auf einen 1875 dort vergrabenen Grundstein mit Dokumenten aus der damaligen Zeit, den man im Rahmen einer solchen Grabung wiederfinden könnte. Da der originale Schatz in Berlin ist und unter hohem Anforderungen nur sieben Teile nach Hildesheim ausgeliehen wurden, konnten wir den gesamten Schatz nur auf einem Foto betrachten - aber stolz auf unsere Stadt waren wir trotzdem, obwohl bis heute noch immer ungeklärt ist, wann und warum der Schatz am Galgenberg vergraben wurde.

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